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Fright Night - Überleben ist alles

Aufregende Stunden erlebten einige Mitglieder des Bushikan bei der Fright Night unter der Leitung von Sensei Omar Said Rogh und Sensei Lars Steinhilb am vergangenen Samstag, 24. Juli 2010.
Alles begann ganz harmlos – nachmittags wurde im kleinen Kreis gegrillt, das schöne Wetter genossen und gechillt. Später kamen mehr und mehr die angemeldeten Teilnehmer der Fright Night zusammen.
 
Kurz nach 22:30 Uhr hatten sich alle Teilnehmer am Dojo eingefunden und der Start in eine sehr aufregende Nacht konnte losgehen. Aber dieses Event fand nicht irgendwo statt – neeeeinnnnn… die „Todessümpfe“ waren ausgewählt worden um den neugierigen Anwesenden einmal das Gruseln zu lehren.

Das es mit der Orientierung manchmal nicht gleich auf Anhieb klappt, konnten die Ersten bereits bei der Anfahrt feststellen – denn auf einmal waren alle „weg“ und zwei Autofahrer standen erst einmal ein bisschen irritiert in der Bochumer Strasse.
Aber dank der guten Organisation hatte man den Rest der Mini-Kolonne dann am Hölkeskampring ausgemacht und konnte endlich zu den „Todessümpfen“ aufbrechen.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Parkplatz und wurden zunächst einmal in vier Teams aufgeteilt. Danach verschwanden als erstes – bis auf einen – alle Organisatoren in das dunkle Waldstück – und wer jetzt glaubt, dass die Jungs nur unterwegs waren um unseren Weg zu sichern, der irrt gewaltig!

Omar, der als einziger bei der Gruppe geblieben war, führte uns zunächst in ein Kornfeld und machte einige Aufwärmübungen mit uns (was auch dringend notwendig war, mittlerweile war es verdammt kalt geworden).
Der Vollmond schien – und die Teilnehmer meinten schon – nichts, aber auch gar nichts und vor allem niemand könnte uns schocken.
 
Aaaabbbeeerrrr…. Als wir loszogen – der Mond schien hell – der Wald war dunkel – und verdammt, es war so kalt – hörte man schon am Beginn des Waldes ungewöhnliche Geräusche. Seltsame Gerüche und Rufe drangen an unser Ohr als wir durch die Wildnis streiften… und trotz Taschenlampe und Mondlicht war das Finden des Weges nicht wirklich einfach. Geisterhafte Lichtlein – hier und da am Weg verteilt – wiesen den tapferen Teammitgliedern den Weg. Doch so manches Mal führten diese Irrlichter die Gruppe in eine falsche Richtung… jaaa.. so sind Irrlichter – nie da wo man sie braucht – oder einfach „weg“.

An der ersten Station stand uns dann der „unheimliche Wandermönch“ gegenüber, der mit sonorer Stimme die Lösung eines Rätsels von den Teams verlangte. Erst nach dem das gelöst war, durfte man sich erneut durch die Büsche schlagen.
Bei Station 2 wartete ein mutierter Zombie auf uns – der wie ein kleiner Hirschbock aus dem Gehölz sprang um zu kämpfen. Na Gott sei Dank war das ja schnell erledigt – Zombies wehren sich ja nicht so heftig.
Grübelnd machten sich alle auf den weiteren Weg – denn es hieß, der Zombie war die „letzte Station“. Hatte der Vollmond auch die anderen gewandelt? Waren wir jetzt gar allein als normale Wanderer unterwegs? Hmmm...

Die verlangten Stöcke wurden aufgesammelt – um die Mission zu erfüllen – und man lief weiter mit oder ohne Licht – einen langen geschwungenen Weg. Igel und anderes Getier kreuzte den Weg – der Vollmond schien, der Wald war dunkel – und es war verdammt kalt.
Alle Teammitglieder wussten – da müssen noch zwei sein… aber wo und wie? Aufmerksam lauschten alle nach den Geräuschen… beim Überqueren der Todessümpfe dann ein gellender Schrei… da war er: der Geist des Sumpfes! Und er lauerte jedem Team auf! Aber der Versuch uns in die Irre zu leiten schlug bei den meisten fehl.

Nach aufregenden Stunden (so kam es uns vor), erreichte das erste Team wieder den Parkplatz und erlitt nahezu einen kleinen Herzinfarkt als der Vierte der Fright-Night-Orga auf einmal hinter einem Busch hervor sprang.

Aber: Mission erfüllt, heile wieder am Parkplatz – alle „Verwandelten“ gefunden – zumindest die meisten Teammitglieder. Manche führte die unheimliche Wirkung des Mondes bis in die Geisterstadt „Castrop-Rauxel“ um dort dann bis vor das Gebäude der Gesetzeshüter zu irren.

Nach dem man wieder alle gefunden hatte – trafen sich alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Lagerfeuer wieder am Dojo ein. Wem jetzt noch kalt war, der konnte sich beim Feuer wärmen und weitere Gruselgeschichten hören und dabei Marshmallows über dem offenen Feuer rösten.

Alles in allem ist ein wunderschöner Event zu Ende gegangen – und trotz einiger „Schockszenen“ war es super und die gesammelten Eindrücke wird sicher keiner mehr so schnell vergessen!

Danke an Lars und Omar für dieses besondere Erlebnis! Und: wie gut das Ihr Euch alle wieder „zurück gewandelt“ habt ;-)
 
2010-07-24_fright-night
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