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6. Sommerfest des Bushikan beeindruckt mit der Vorstellung optimalen Kindertrainings

Das sechste Sommerfest des Bushikan e. V. Herne stand ganz im Zeichen des Trainings der beiden Kindergruppen des Vereins. Und dies völlig zurecht - nicht nur weil man die Arbeit der Erwachsenengruppen in den japanischen Kampfkünsten und der Selbstverteidigung nicht mehr besonders hervorzuheben braucht, da sie sowieso bekannt ist. Nein, vor allem die Qualität und der Enthusiasmmus, der Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren (Pandas) und 10 bis 15 Jahren (Bushikan Self Defense) verdiente die 'große Bühne' und dass sie den ganzen Tag im MIttelpunkt standen.

Sensei Sonja Klimke bot einen Einblick in den Traningsalltag der Pandas, der nicht nur aus dem Üben von Selbstverteidigungs, Schlag- und Falltechniken in allen möglichen Kombinationen besteht, sondern darüber hinaus in die japanische Kultur einführt und auch sonst darauf Wert legt, umfassend in Fragen der Etikette, der Ethik und des Allgemeinwissens Einfluss zu nehmen.

Und die Kinder nehmen alle Angebote begierig auf. Sie sind beim Formenlauf mit der gleichen Begeisterung bei der Sache wie bei der Grundschule und den Partnerübungen ... aber auch bei Dingen, die sie in der Schule vielleicht nicht unbedingt mit der gleichen Begeisterung mitmachen: japanische Vokabeln zu lernen etwa. Beeindruckend auch, wie realistisch die Kinder darauf vorbereitet werden, sich gegenüber Erwachsenen zur Wehr setzen, die sich an ihnen vergehen wollen - da werden alle Register gezogen, die schon Sechsjährige ziehen können, und es zeigt sich - auch darauf kann man Kinder vorbereiten und sie etwas sicherer und selbstbewusster der Welt da draußen überlassen.

Die Sensei Michael Waltenberg und Lars Steinhilb ließen in Abwechslung mit den Pandas - beide Gruppen zeigten zwei Vorführungen von je 20 Minuten! - die größeren Kinder der Bushikan Self Defense Gruppe beweisen, was sie können - und klar, die Großen können schon ganz anders vom Leder ziehen. Trotzdem überraschte, wie gut die Kinder sind und - der Verfasser dieser Zeilen hat selbst lange Zeit Jugendliche in Jiu Jitsu trainiert - dass sie teilweise Fähigkeiten weit über ihre derzeitige Graduierung hinaus vorführten.

Exzellente Fallschule, saubere Techniken, konzentrierter Formenlauf und realistische, aber trotzdem schön anzusehende Selbstverteidigungsübungen am Partner, an der Partnerin zeigten das breite Leistungsspektrum der BSD-Gruppe, die optimal eingestellt waren - bei geschätzten 40+-Temperaturgraden im Dojo. Und selbst der Spaß blieb nicht auf der Strecke, als zwei BSD-Mädchen drei 'böse' Jungs mit Besen verdroschen.

Wahnsinn, was dieser Verein wieder auf die Beine stellte - hoffentlich kommt das nächste Fest schon bald.
 
 
Bericht: Dr. Frank Weinreich
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