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Panda-Tag am Gysenberg
 
Am 20. Juni 2010 veranstalte der Bushikan e.V. Herne einen „Panda-Tag“ im Gysenberg.
25 Kinder, einige Erwachsene und ein Hund waren bei dieser besonderen Veranstaltung dabei. Um 10:00 Uhr morgens trafen sich alle an der Eissporthalle. Nach einigen Erklärungen und dem ersten Gruppenfoto erhielten einige Kinder eine Mülltüte und die Aufgabe, Müll der auf und an den Wegen liegt mit aufzusammeln.
 
 
Mit Feuereifer machten sich die Kinder an diese Aufgabe. Einen ersten Stopp legte die Gruppe am Gehege der Ziegen, Esel und des Pferdes ein. Nach einer kurzen Erklärung zu diesen Tieren ging es weiter Richtung „Forsthaus“.
Hier gab es einen weiteren kurzen Stopp an einem der Teiche – und Sensei Christoph Möschke erklärte den Teilnehmern den Wasserkreislauf rund um den Gysenberg – und warum es beispielsweise keine gute Idee ist, Brot an die Enten und Gänse zu verfüttern.
Vorbei am „Forsthaus“ führte der Weg dann in den Wald hinein. Nach einem „Balancespiel“ über zwei gefällte Bäume, bei dem die Kinder auch etwas über den Baum als wichtiges Lebewesen des Waldes lernten, spazierte die ganze Gruppe weiter durch den Gysenberg. Immer wurde gab es kurze Aufenthalte bei dem über die einheimische Tier- und Pflanzenwelt gesprochen wurde.
 
 
Bei einer Pause hörten die Kinder dann die Geschichte von „Tobias, dem Waldelf“, der als Waldwächter die Aufgabe hat über den Gysenberg zu wachen. Zusammen mit seinen Freunden „Kügelchen“ (der Spitzmaus, die ihre Büros in den kleinen Baumlöchern in Erdhöhe hat), Frau Ursula (der kluge Uhu) und Herrn Krah – die Krähe die keine Menschen mag, sorgt „Tobias“ dafür, dass wir weiterhin einen schönen Wald genießen können.
Mit dem Sammeln des Mülls haben die „Pandas“ dem kleinen Waldelf wunderbar geholfen, dass er auch einen sauberen Wald beschützen kann.
Anhand dieser kleinen Geschichte wurde den Kindern auch etwas zu „Verhalten im Wald“ vermittelt.
 
 
Nach einem weiteren Spaziergang entlang dem Sportplatz im Wald, erreichte die Gruppe schließlich den großen Spielplatz und die große Wiese. Hier fand dann noch ein kleines Extratraining statt, bei dem sowohl traditionelle Kampfkunst wie moderne Selbstverteidigung praktiziert wurde.
Kurz vor zwei war dann der „Panda-Tag“ beendet und die Eltern konnten ihre müden, aber glücklichen Kinder abholen.
Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher Tag – den alle gern wiederholen möchten.
 
 
Bericht Dr. Frank Weinreich
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Bushikan Herne - Vereinsarbeit at its best

Ich komme gerade mit meinem Sohn von einem Ausflug der Pandas des Bushikan Herne e. V. zurück und bin schwer beeindruckt davon, was man mit guter Vereinsarbeit erreichen kann.

 
Die Kampfkünste sind mehr als eine Sportart, die man ausübt und mit mehr oder weniger großer Gewichtung in das Leben integriert, sie sind eine Lebenshaltung, die die gesamte Persönlichkeit formt. Ein Beispiel dafür, wie das auch schon bei Kindern gelingt, war dieser Ausflug der Kindergruppe des Bushikan in den Gysenbergpark in Herne.

Für die Kinder im Alter von 6 bis etwa 11 Jahren - die Pandas - hatte Trainerin Sensei Sonja Klimke ein Programm organisiert, das Wanderung, Lerneinheiten, ein gesundes soziales Miteinander und Sport auf eine Weise miteinander verband, das kein noch so ambitionierter Schulausflug hätte besser hinbekommen können.

Die Wanderung durch den Wald wurde spielerisch durch Infostopps unterbrochen, bei denen die Kinder angeleitet wurden das Zusammenspiel der Natur und ökologische Kreisläufe zu entdecken; zusammengefasst dann schließlich in einer entzückenden Geschichte von Tobias der Waldelfe, die den Revierpark schützt und bewacht.
 
 
Dass nebenbei auch noch Müll vom Wegesrand eingesammelt wurde, sei nur am Rande erwähnt, denn auch die Kinder nahmen die Plastikabfälle und Dosen wie selbstverständlich und nebenbei in eigens mitgeführten Abfalltüten mit. So profitierte auch der Gysenberg vom Besuch der Pandas.
 
Auf der großen Freiweise am Eisstadion wurde dann noch eine einstündige Trainingseinheit absolviert; selbstbewusst vor den Augen hunderter Flohmarktsbesucher, aber in keiner plakativ oder um Aufmerksamkeit bemüht, sondern genau so, wie die Kampfkünste verstanden werden sollten, als Teil des Lebens und des Gesamtgeschehens.
 
 
Trotz dreieinhalb Stunden straff organisierten Programms lief das spielerisch ab, lief es kindgerecht ab, es leitete die Kinder zu freundschaftlichem Umgang an und es war bei allen spannenden Themen und aller geforderten Aufmerksamkeit doch auch von unbeschwerter Leichtigkeit geprägt.
 
Es war eine Verbindung von Spaß, Schule (ohne von den Kindern als Schule wahrgenommen zu werden), Etikette und Ethik sowie sportlicher Betätigung, ohne dass dieser pädagogische Überbau von den Kindern so wahrgenommen worden wäre. Besser kann Vereinsarbeit mit Kindern gar nicht laufen.
 
Vielen Dank an alle Beteiligten!
 
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