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Eine "Yamabushi" in Thailand
 
Wat Arun, Bangkok Thailand
© Sonja Klimke
 
 Inhalt 
  1. 1.) Einleitung
  1. 2.) Allgemeines
  1. 3.) Anreise – 14.10. und 15.10.2007
  1. 4.) Bangkok -16.10.07
  1. 5.) Ankunft in Phuket - 17.10.07
  1. 6.) Wir sind angekommen - 18.10.07
  1. 7.) Die Tage fliegen vorbei – Zeit vom 19.10 bis einschließlich 23.10.07
  1. 8.) Die letzten Tage in Thailand sind angebrochen – 24.10.07
  1. 9.) Zweiter Ausflug – ein weiteres Highlight dieser Reise – 25.10.07
  1. 10.) Bangkok auf der Rückreise – 26.10.07
  1. 11.) Rückreise – 27.10.07 und 28.10.07
  1. 12.) FAZIT
 

Einleitung

Es ist kaum zu glauben, dass ich vor wenigen Tagen noch am Strand von Phuket sass – und jetzt schon wieder zu Hause bin. Die letzten Wochen scheinen geradezu „vorbei geflogen“ zu sein!
 
Wie bei meiner Reise nach Japan 2005 habe ich ein Reisetagebuch geführt, dass dem geneigten Leser einen kleinen Einblick vermitteln soll. Diese Reise war etwas Besonderes, denn ich habe dieses Jahr das erste Mal an dem „Budo-Camp“ teilgenommen, welches von Olaf van Ellen jedes Jahr organisiert wird.

Die nachfolgend geschilderten Erlebnisse und Eindrücke sind aus meiner ganz persönlichen Sicht geschrieben – die hier enthaltenen Fotos sind von mir selbst aufgenommen worden.
Details zu Thailand habe ich dem Reiseführer von „Marco Polo“ entnommen (Quellenhinweise sind dann entsprechend vermerkt).
 
Für Fragen stehe ich jedem gerne zur Verfügung!
Sonja Klimke
Dortmund, Oktober 2007 
 

Allgemeines

Thailand – früher auch bekannt als Siam – ist ein wunderschönes Land voller Gegensätze. Elend und offenbarer Reichtum liegen unmittelbar nebeneinander.
 
Wird dieses Land auch oftmals als „Land des Lächelns“ bezeichnet so würde ich persönlich eher sagen Thailand ist das „Land der Handys“. Ich habe noch in keinem Land, welches ich bisher besucht habe, so viele Handybesitzer auf einen Haufen gesehen wie hier!
 
Aber zunächst ein paar allgemeine Infos zu diesem Land. Thailand hat eine Größe von ca. 513 120 km² und entspricht in etwa der Größe Frankreichs. Es leben etwa 63 Mio. Menschen in Thailand, allein etwa 8 Mio. davon in der Metropole Bangkok. *
 
Regierung – Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist nach wie vor der König. 1932 wurde zwar die absolute Monarchie abgeschafft, dennoch genießt das Königshaus nach wie vor höchstes Ansehen. Der König hält sich aus der Tagespolitik heraus, sein Wunsch wird aber als Befehl verstanden. Geführt wird die Regierung durch einen Premierminister. Und: keine Regierung kann Politik gegen den König machen!
 
Majestätsbeleidigung wird nach wie vor hoch bestraft – das gilt nicht nur für die Thais selbst sondern auch für die Ausländer.
 
Der Name des derzeit amtierenden Königs lautet: Bhumibol Adulyadej – als „Rama IX“ wird er in allen Bevölkerungsschichten sehr verehrt. Wir konnten bei unseren Ausflügen gerade in Bangkok sehen, dass die Menschen ihren König wirklich in höchstem Masse verehren: es waren überall Bilder von ihm und an einigen bestimmten Stellen (z.B. Victory Monument) Bilder von Königin Sirikit zu sehen.
 
Seit 1946 sitzt dieser König auf dem Thron Thailands und gilt als der am längsten amtierende Monarch der Welt.
Glaube: 95% der Bevölkerung sind Buddhisten. Weit verbreitet ist aber auch der Glaube an Geister und Engel. Christen und Moslems gibt es ebenfalls. Die Thailänder sind ein sehr offenes Volk – auch und gerade was die Religionsfreiheit angeht. Ähnlich wie in Japan haben die Menschen hier keinerlei Probleme aus jeder Religion das Positive für sich heraus zu nehmen und daran dann zu glauben. In der Nationalflagge Thailands wird diese Toleranz ebenfalls sichtbar: 
Rot = steht für die Nation Weiss = steht für die Freiheit/Glaubensfreiheit Blau = steht für das Königshaus Tipps zu einer Reise nach Thailand habe ich im Anschluss an diesen Bericht zusammen gestellt. 
Und nun… viel Spaß beim Lesen!
 

ANREISE – 14.10. und 15.10.2007

Diese beiden Tage waren in der Tat äußerst bemerkenswert! Obwohl es sich ja „nur“ um die Anreise handelte… 
 
Aber von vorn: aufgrund der doch etwas unsicheren Situation bezüglich Bahnstreik, bin ich am 14.10.07 mit einem ICE bereits um 07:37 Uhr von Dortmund nach Frankfurt-Flughafen gefahren. Das hieß für mich: spätestens um Viertel nach Sechs raus aus den Federn (und das an einem Sonntag J). Den Rest noch einpacken und dann ab zum Bahnhof. DAS klappte alles noch hervorragend. 
 
In Frankfurt am Flughafen angekommen, habe ich erst mal in Ruhe gefrühstückt (man hat ja schließlich Urlaub und ist nicht auf der Flucht) – es war auch noch Zeit genug, denn der Treffpunkt der Gruppe war erst um 12:30 Uhr am Schalter der Srilankan-Airlines. 
 
Etwas gelangweilt stiefelte ich nach dem Frühstück noch durch die Gänge in der Halle B und stellte mich dann an den verabredeten Zeitpunkt. In der stillen Hoffnung, dass eventuell noch jemand anders so früh wie ich da war. Ich hatte Glück – kurz vor 12:00 Uhr sprach mich Thomas aus Berlin an, der ebenfalls Teilnehmer des Budo-Camps war (und später auch als Trainer dort fungierte) – und das nur deshalb, weil ich mein „Bushikan“-T-Shirt anhatte und er schlussfolgerte, dass ich ebenfalls dazu gehöre J. Die restliche Wartezeit, bei einem Cappuccino und dem ersten „Beschnuppern“ (gemäß dem Motto „wer bist Du, wo kommst Du her und was machst Du“) – verging wie im Fluge – und schon bald trafen wir auf den restlichen Teil der Gruppe. 
 
Deren Teilnehmer kennen sich zum Teil schon sehr lange, so gab es vielmals ein großes „Hallo“. 
 
Da die Gruppe aus über 50 Teilnehmer bestand – und an den Schaltern der besagten Fluglinie bereits mehrere Leute anstanden – konnte unser „Gruppenleiter“ Norbert die Angestellten der Srilankan-Airlines Gott sei Dank davon überzeugen, einen extra Schalter für uns aufzumachen. Es war zu diesem Zeitpunkt schon unglaublich, was hier zum Teil für ein Chaos herrschte… 
 
Nach dem das Gepäck dann endlich eingecheckt war, wanderten wir langsam Richtung Sicherheitskontrolle und anschließend zu unserem Gate – denn eigentlich (und hier liegt die Betonung wirklich auf „eigentlich“) sollte die Maschine ja um 15:05 Uhr in Richtung Colombo starten. 
 
Der Zeitpunkt des „Boardings“ rückte näher und die Menschen immer enger zusammen am Gate….da bekamen wir zufälligerweise mit, dass die Maschine bereits Verspätung hatte und erst gelandet war. Dies bedeutete, dass die Passagiere die jetzt ankamen, erst mal raus mussten, dann das Reinigungspersonal die Maschine betreten konnte um sauber zu machen und das Catering aufgefüllt sowie die Maschine betankt wurde. Was soll ich also sagen… wir saßen erst gegen 15:30 Uhr in der Maschine. Das nimmt man ja noch mit Humor… was soll’s – schließlich hatten wir in Colombo ja immerhin etwa drei Stunden Wartezeit. 
 
Was dann folgte, war wirklich der Clou schlechthin. Nach dem alle Passagiere in der Maschine waren, sich bereits anschnallten und jeder so auf die Ansage des Piloten wartete, es könne losgehen. Hörten wir stattdessen die Information, dass es leider einen technischen Schaden am Flugzeug gibt und man einen Reifen wechseln müsse (!).
 
Hm.. na ja, besser man stellt das jetzt noch fest, als während einer Landung….
 
Der Pilot „versprach“ uns, dass dieser Reifenwechsel nur eine Stunde dauern würde – und wir dann endlich starten könnten. Tja, was soll ich sagen – wir standen knapp drei Stunden auf dem Rollfeld (und das letztendlich noch auf einem „Pannenstreifen“, weil unsere Maschine einer anderem im Weg stand). Wir durften die Maschine auch nicht mehr verlassen... so hingen als einige hundert Leute in der Maschine fest.
 
Aber macht ja nix.. man hat ja Urlaub und so lernt man sich als Gruppe auch mal kennen…
 
Im Endeffekt haben es alle mit Humor genommen, es überlegten zwar einige ihre ADAC-Mitgliedschaft bezüglich des Reifenwechsels zur Verfügung zu stellen (vielleicht wäre es dann schneller gegangen?!) und wieder andere wollten gerne bei „Luigi“ einen Pizza für ca 350 Passagiere bestellen – denn mittlerweile hatte man doch ein leichtes Hungergefühl… Aber es hieß einfach nur Geduld und Ruhe bewahren.
 
Endlich waren wir dann in der Luft und dachten uns so „ok, jetzt kann wohl nicht mehr viel passieren“ als uns die nächste Nachricht aus dem Cockpit erreichte: es täte ihm (den Captain) ja unendlich Leid, aber er und seine Crew würden ihre vorgeschriebene Dienstzeit überschreiten, wenn sie jetzt bis Colombo durchfliegen würden. Daher würde – aufgrund der gesetzlichen Vorgabe sowohl von Deutschland wie auch Sri Lankas – eine Zwischenlandung eingeschoben werden und zwar in – Kuwait!
 
 Wir guckten nun doch etwas bedröppelt… Zwischenlandung in Kuwait? Die ersten vermuteten nun schon, dass wir es nicht bis nach Bangkok schaffen würden, denn geplant war ja bis Colombo und dann umsteigen in Richtung Bangkok. Auf der anderen Seite: was will man machen? Man sitzt ja nun schon in der Maschine in etwas 10.000 m Höhe – da kann man nicht mal eben aussteigen (und falls das einer versuchen wollte, hätte es doch ein paar Gegenstimmen gegeben). Also dann – auf nach Kuwait… 
 
Anbei ein paar kleine Eindrück aus dem Flughafen Kuwaits. Wir durften das Gebäude verständlicherweise nicht verlassen – was um etwa 02:30 Uhr morgens auch keinen Sinn gehabt hätte.
 
 
Vermutlich ist das hier nur eine Werbesäule - aber sorry, mein Arabisch leider nicht vorhanden…:-)
Auf einem der Rundgänge durch die langen Flure des Flughafens, habe ich zufälligerweise diese „Barbie-Puppen“ entdeckt. Ganz recht… „Barbies“ – Ken als Scheich und Barbi e als „Prinzessin“… :)
 
 
Komisch.. auf der Anzeigetafel konnten wir leider nicht sehen, ob unsere Maschine nun drauf war oder nicht…
Als dann auf unsere Schrift „umgeschaltet“ wurde, stellten wir fest, dass unsere Maschine ein Geisterflug war… 
 
So können wir wenigstens sagen, wir waren auch in Kuwait… das kann auch nicht jeder! Einige Teilnehmer unserer Gruppe entdeckten sogar einen „MacDonalds“, in der sich einige dann mit Getränken versorgten. Zum Glück für diejenigen, nahmen diese Leute auch Euro an – denn an kuwaitische Dollar hat nun wirklich niemand gedacht.
 
Nach knapp zwei Stunden Wartezeit (gemäß Pilot sollte das Ganze maximal 20 Minuten dauern – d.h. damit war der Austausch der Crew gemeint) durften wir dann endlich wieder an Bord der Maschine. Zum Trost gab es zunächst ein leckeres Frühstück. Dennoch blieb zunächst die Frage offen, ob wir nun noch eine Extra Nacht in Colombo vor uns hatten oder ob wir doch noch nach Bangkok kommen würden.
 
Gegen 14:00 Uhr (Sri Lanka-Zeit) sind wir dann endlich in Colombo gelandet – und wurden sofort zur nächsten Maschine geschoben. Unsere ursprünglich gebuchte Maschine hatte nämlich auf alle gewartet! Wahrscheinlich haben sich die Verantwortlichen mal eben ausgerechnet, was es kosten würde alle Passagiere die an Bord waren und nach Bangkok weiter wollten, eine Nacht in einem Hotel übernachten zu lassen (war ja nicht nur unsere Gruppe sondern ca. 70% der anwesenden Passagiere) oder aber die Maschine mit etwa 6 bis 7 Stunden Verspätung nach Bangkok starten zu lassen. 
Zum Glück für uns, hat die Maschine auf uns gewartet. Die Passagiere, die bereits morgens in Colombo waren und damit gerechnet hatten, um 07:20 Uhr Ortszeit nach Bangkok zu fliegen, waren natürlich hellauf begeistert auf uns warten zu müssen.
 
Wie dem auch sei – das letzte „Flugstückchen“ (ca. 2 Stunden) war dann schnell überstanden. Am Flughafen wurden wir dann von Olaf und dem Tourguide von „Diethelm Travel“ abgeholt und zu unserem Hotel „Century Park Hotel“ in Bangkok gebracht.
Leider haben wir auf dem Flughafen zwei Leute kurzfristig „verloren“ – die beiden hatten nicht alle Gepäckstücke bekommen und mussten sich erst mal bei der Gepäckstelle melden.
So kam es leider, dass sie nicht mit in einem der Busse waren und später mit einem – wie sie selbst sagten – chaotischen Taxifahrer nachkommen mussten. 
 
Die Gruppe selbst war gegen 21:00 Uhr (Bangkok Zeit – in etwa 15:00 Uhr unsere Zeit) im Hotel. Nach dem alle ihr Gepäck auf dem Zimmer hatten, wurde sich kurz „frisch gemacht“ und dann ging es erst mal an die Hotelbar…. Nach einer solch doch chaotischen und vor allem langer Anreise – ist so ein Cocktail an der Bar wirklich nicht zu verachten! 
 
Hier ein paar Eindrücke, wie die Hotelzimmer aussehen:
 
 
 Die Lobby des Hotels
 
Und so sah unser Hotel von außen aus… mein Zimmer lag im 15ten Stock…
 
 

BANGKOK 16.10.07

Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück, ha sich die gesammelte Gruppe auf den Weg gemacht, diese aufregende Stadt zu erkunden. Unser Ausflug begann zunächst am Flußufer des „Chao Phraya River“. Unsere Gruppe wurde auf zwei Boote verteilt – da aufgrund der Masse an Leuten (wir waren ja immerhin knapp 50 Leute), ein Boot doch etwas überlastet gewesen wäre. :) 
 
Während der Bootsfahrt lernten wir den Stadteil „Thonburi“ kennen – die Wasserstrassen nennt man hier im übrigen „Klongs“. Für mich haben sich hier „alt“ und „neu“ in eindrucksvoller Weise verbunden. 
 
Hier der Ausblick auf einen modernen Teil der Stadt.
 
Weitere Eindrücke von der Umgebung, die wir während der Fahrt gesehen haben: 
 
 
 
Auch Tempelanlagen verschiedener Glaubensrichtungen waren hier zu sehen:
 
 
 
Es gab mehrere Zwischenstopps: der erste war bei der Tempelanlage „Wat Arun“. Ein beeindruckendes Gebäude, welches mit seiner buntfarbigem Keramik, Spiegel und vielem mehr verziert ist. Sehr beeindruckend auch die Figuren, die in diesem Tempel mit eingearbeitet wurden. Gemäß unserem Tourguide werden an diesem Gebäude drei verschiedene Arten von Figuren dargestellt: Dämonen, Engel und Geister. Jede Figurenart hat ein „eigenes“ Stockwerk.
 
Auf der nächsten Seite ein paar Fotos von dieser Anlage samt der Gebäude die sozusagen „drum herum“ waren. WAT ARUN 
 
 
 
 
 
 
 
Die Stufen sind auf jeden Fall rekordverdächtig steil! (siehe Bild 1) – was aber keinen abgehalten hat, zumindest bis zum ersten Stock zu laufen.
 
Anschließend haben wir die nächste buddhistische Tempelanlage besucht – den Tempel des Smaragdbuddha. Diese Anlage befindet sich auf dem Gelände des „Grand Palace“ und ist definitiv einen Besuch wert! Hier eine kurze Beschreibung aus dem Reiseführer: 
 
„Als König Rama VI. den Thron bestieg, ließ er das neue „Borom Phiman“ Gebäude renovieren. Zu den zahlreichen Neuerungen gehörte ein mit Fresken geschmückter quadratischer Dom über der inneren Kammer. Die Fresken zeigen die siamesische Vorstellung von den vedischen Gottheiten Indiens, die als Wächter des Universums verehrt werden. …“ 
„Südlich des Borom Phiman-Gebäudes liegt die architektonisch geschmackvoll gestaltete Kapelle des Kristallbuddhas, die Buddha Ratana Starn Halle, und im Westen sieht man den Mahisorn Prasat, einen gegabelten Pavillon, den Rama IV. für die Relikte seines Vaters Rama II. bauen ließ. Zwischen diesen Gebäuden liegen der Sutthai-Pavillon, der in der Vergangenheit gelegentlich für Zeremonien während der heißen Jahreszeit genutzt wurde und die Sivalai Maha Prasat Halle, die früher Statuen ehemaliger Monarchen beherberte, bevor diese in die Königliche Kapelle des Smaragdbuddhas gebracht wurden. …“ 
 
(Quelle: Führer durch den Grand Palace)
 
In dieser Anlage haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir den Tempel für den Smaragdbuddha sahen – er ist mit 24-karätigem Blattgold verkleidet und wie das wirkt, wenn die Sonne darauf scheint, kann sich –glaube ich – jeder vorstellen. Den Smaragdbuddha selbst haben wir nur ganz kurz gesehen – die Statue selbst ist aus reiner Jade und etwa 60 cm groß. An vielen anderen Gebäuden auf diesem Gelände sind wir zwar vorbei gekommen aber haben diese nicht von innen besucht, bzw. besuchen können. Abschließend haben allerdings die meisten die Gelegenheit genutzt, die Waffenkammer zu besuchen. Und hier haben wir dann natürlich „gefachsimpelt“ welche Waffen man sofort erkennt und welche doch ziemlich merkwürdig aussehen. 
 
Auch dieser Stopp dauerte nicht allzu lange, so dass wir am frühen Nachmittag wieder im Bus saßen und in Richtung Hotel unterwegs waren. Allerdings legten wir noch einen weiteren Halt ein – und zwar in einer Edelsteinfabrik. Dies war wirklich hochinteressant, denn hier konnte man die Edelsteine nicht nur kaufen, sondern auch Arbeiter beobachten, die diese Steine bearbeitet, bzw. verarbeitet haben. In einem Verkaufsbereich dieser Firma konnte man die wertvollen Schmuckstücke bewundern – im übrigen nicht nur für die Damen! Es gab durchaus auch genügend Stände für die Herren
Fotos waren hier nicht erlaubt…
 
Nach diesem interessanten Zwischenaufenthalt fuhr uns der Busfahrer dann wieder zu unserem Hotel zurück. Der Abend war für alle „zur freien Gestaltung“. Ich bin mit sechs weiteren Teilnehmern dann ein wenig auf eigene Faust unterwegs gewesen. Was wirklich ein kleines Abenteuer war. Da wir uns nicht einigen konnten, wo wir denn nun hinwollten, sind wir letztendlich in einem kleineren Einkaufscenter in der Nähe des Hotels gelandet – und dort in der „Food Abteilung“. Hier haben wir uns ein echt thailändisches Essen gegönnt – und einige von uns mussten gleich lernen, das 3 Chili-Schoten auf der Karte hinter einem Gericht bedeutet: es ist nix für Europäer…. Die Schärfe der Gerichte (und irgendwie schmeckt alles ein wenig scharf) sind in Thailand ebenso wenig zu unterschätzen wie in Korea oder Indien! Und die Aussage „zu Hause gehe ich doch auch zum Thailänder“ ist zwar ganz nett, doch sollte man nie vergessen, dass in Europa auch eher europäisch gewürzt wird ;-) 
 
Noch ein paar Eindrücke rund um unser Hotel. Man beachte besonders die Strassen! (Fotografiert aus dem Hotel heraus)
 
 
 
Wer nächstes Mal zu Hause in einem Stau steht, sollte sich diese Bilder wieder in Erinnerung rufen – Staus bei uns sind gar nichts im Vergleich zu diesem Verkehr in Bangkok.
Natürlich haben wir bei unserem Bummel durch dieses Einkaufscenter auch ein bekanntes Geschäft wieder entdeckt: 
 
 Man könnte fast glauben, dass der Name dieses doch so bekannten Geschäfts in Spiegelschrift geschrieben wurde, nicht wahr? :) 
 

ANKUNFT IN PHUKET - 17.10.07

Nach einer weiteren Nacht in Bangkok, ging es an diesem Vormittag kurz nach 09:00 Uhr wieder Richtung Flughafen. Nach einer relativen kurzen Wartezeit bestiegen wir das grellbunte Flugzeug der PhuketAir und starteten in Richtung Phuket. Nachdem wir unser Gepäck wieder glücklich und vor allem komplett in Empfang genommen hatten, ging es wieder per Busse in das Bangtao Beach Resort.
 
Unser Hotel ist das „Best Western Premier“. Ein wunderschön gelegenes Hotel direkt an einem Sandstrand. Zusammen mit einigen der Jungs unternahm ich erst mal einen Strandspaziergang – bei dem wir nicht nur haufenweise Muscheln fanden sondern leider auch viele Glasscherben. Es ist also Vorsicht angesagt, wenn man barfuß am Strand lang laufen will.
 
Das Wasser des Meeres ist angenehm warm. In der Hotelanlage selbst gibt es zwei Poolanlagen – das ist natürlich super – denn so können sich die Gäste verteilen und es gibt genug Platz für alle. Zwischen den Pools und den Gebäuden dieser Hotelanlage sind immer wieder kleinere Pavillons in dem zum Beispiel ein Resteraunt sowie ein Wellness-Bereich untergebracht sind oder aber ein eigener Pavillon für die Thai-Massage und weiteren kosmetischen Angeboten.
 
Was gibt es sonst noch zu heute zu sagen? Nun – ich bin mittlerweile kontinuierlich mit sechs anderen Teilnehmern zusammen – bereits am zweiten Tag in Bangkok haben wir die Gruppe der „glorreichen Sieben“ gegründet, die sich bereits bewährt hat. So passen wir gegenseitig darauf auf, dass keiner irgendwo zurückbleibt oder gar vergessen wird.
 
Ansonsten war ja bisher – zumindest Trainingstechnisch – noch nicht viel. Olaf hat gerade noch einen kleinen Rundgang mit unserer Gesamtgruppe durch das Hotelgelände unternommen und auf einige wichtige Details hingewiesen. Des Weiteren gab es eine kurze Besprechung gemäß dem Motto „wann – was – wo“.
 
Morgen ist auf jeden Fall die große Eröffnungsfeier in Phuket Town geplant – in einem Stadion. Darauf sind wir bereits alle sehr gespannt! Abends gibt es dann noch ein gemeinsames Abendessen (wer will) – wie heute ebenso.
 So… noch ein frisches T-Shirt an und dann runter in die Lobby – mal sehen was sich heute Abend noch ergibt 
 

WIR SIND ANGEKOMMEN - 18.10.07

Heute war das erst Mal – seit Reiseantritt – dass man wirklich das Gefühl hat, man ist „endlich“ angekommen.
 
Heute Morgen habe ich bereits die erste Runde im Pool genossen – es war einfach herrlich! Das Wasser angenehm warm, die Luftfeuchtigkeit hielt sich noch in Grenzen.
 
Danach ein kurzer Spaziergang am Meer – eine traumhafte Kulisse kann ich nur sagen! Im Moment hoffe ich, dass alle meine Fotos was werden…
 
Die Jungs und ich haben ein freies Training absolviert – was sehr lustig war. Jeder hat ja so seinen eigenen Stil und das Lernen hat bereits in der ersten Minute angefangen. Besonders faszinierend finde ich „Shaolin Kempo“, welches Heinz-Jürgen betreibt. Aber auch die anderen haben interessante Einblicke in ihre Kampfsport und –kunstarten gewährt. Hier lebt BUDO!!!
 Und auch der Budo-Geist. Man ist quasi schon fast eingeschüchtert, wenn man die diversen hohen Dan-Träger langsam etwas näher kennenlernt. (Aber nur „quasi“ :)). 
 
 
 
Nichts desto trotz brauchen wir uns mit unserem Yamabushi-Ryu-Stil sicher nicht zu verstecken! Und das Gleiche gilt ebenso für die anderen Sparten des „Bushikan“).
 
Heute Nachmittag ging es dann mit Bussen nach Phuket Town – dort fand die offizielle Eröffnungsfeier statt, an der einige hohe Persönlichkeiten der Stadt teilnahmen. Zum Auftakt sind wir mit Marschkapelle (!) in das Stadion einmarschiert – selbstverständlich jeder von uns im Gi bzw. Hakama – entsprechend unserem jeweiligen Kampfsport/-kunststil. Dann wurden alle Nationalhymnen der teilnehmenden Budo-Camp-Leute gespielt – uhhh das war schon sehr ergreifend! Man kann sich fast wie auf einer Mini-Olympiade vor – immerhin wurden sieben Nationalhymnen gespielt: England, Dänemark, Kroatien, Belgien, Deutschland und Schweiz sowie die Hymne von Thailand. Die thailändische Hymne wurde aber separat von einem Chor aus Phuket Town vorgetragen. Dem Budo-Camp zu Ehren gab es noch eine Vorführung der Kinder eine Taekwondo-Schule aus Phuket sowie Präsentationen der verschiedenen Stile der Budo-Camp-Referenten. 
 
Einige Eindrücke vor und während der Eröffnung:
 
Aufregung überall :)... 
 
auch beim Chor... 
 
Die Vorführung der Kids war super 
 
Aufstellung aller Referenten und „Offiziellen“ mitsamt der Kinder 
Alles in allem war es eine gelungene Eröffnungsfeier!
Nun ist es bereits Mitternacht – morgen fängt der Tag wieder um 07:00 Uhr an ;-) 
 

Die Tage fliegen vorbei – Zeit vom 19.10 bis einschließlich 23.10.07

Unglaublich wie schnell die Zeit hier (leider) vorbei geht!
 
Die letzten Tage waren angefüllt mit Training und Swimming Pool (oder Meer). Leider spielt das Wetter nicht immer mit – da hier noch Regenzeit ist, regnet es zeitweise in Strömen. Das tut der Motivation aber keinen Abbruch. Immerhin haben wir immer zwischen 27° bis 30° Grad Celsius… und der Regen ist warm.
 
Die Trainingseinheiten sind ideal aufgebaut: 3 Stunden vormittags und 3 Stunden nachmittags (09:30 Uhr -13:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr) – zwischen den einzelnen Stunden ist jeweils 15 Minuten Pause … sofern kein Referent „überzieht“.
 
Ich habe die Gelegenheit genutzt und folgende Einheiten bisher mitgemacht: Capoeira mit Benj Lee (Schweiz), Hapikdo mit Michael Buhle (Deutsch.), Shaolin Kempo mit Heinz-Jürgen Naß (Deutsch.), Aikido mit Bodo Muri (Schweiz), Muay Thai mit Master Jay (Thailand), Taku-Ryu-Bushido mit Christian Wiederanders (Deutsch.), Modern Arnis mit Jörg Karpa (Deutsch.), Yoga Zanshin mit Ulla Lundberg (Dänemark) und All Style Ju-Jutsu mit Leo (Belgien). Es ist einfach klasse – da fehlen einem echt die Worte! Und das nicht nur, weil solche Einheiten doch ganz schön schlauchen können.
 
Ab und zu haben auch einige Thais beim Training mitgemacht – leider waren nicht so viele da, wie vielleicht erwartet – aber ich hatte den Eindruck, dass die, die da waren auch viel Spaß mit den Referenten und uns hatten.
 
Auch einige Hotelgäste machten immer einen interessierten Eindruck – wobei sie sich dann doch alle lieber im Hintergrund hielten. (Woran das wohl lag? So gefährlich sahen wir wirklich nicht aus – eeeehhhrrrllliiichh…).
 
Mein Tagesablauf sieht derzeit in etwa so aus: 07:00 Uhr Aufstehen – ein paar Ründchen im Pool schwimmen und damit den Poolboy von der Arbeit abhalten. Danach Duschen und Frühstück – und um kurz vor halb zehn zum ersten Training. Ich versuche in viele interessante Lektionen „rein zu schnuppern“ – und bei den Lektionen, die mir persönlich am besten gefallen haben, gehe ich dann jedes Mal wieder hin, wenn es angeboten wird.
 
Abends, bzw. auch zwischen den Trainingseinheiten, gehe ich oft noch Schwimmen oder man trifft sich mit einigen aus der Gruppe zum Fachsimpeln über Kampfkunst und ihre Stile im Allgemeinen. Endlich mal nichts über die Firma oder Arbeit! All das scheint hier so weit weg wie noch nie! 
Es werden natürlich Fotos gemacht und Strandspaziergänge und und und. Jeder hat hier seinen Spaß Man „entspannt“ sich ganz einfach.
 
Viele nutzen die Gelegenheit zur Thai Massage oder lassen eine Trainingseinheit aus um nach Patong oder Phuket Town zu fahren. Mir reicht es vollkommen, die Trainingslektionen mit zu machen, am Pool oder Meer zu entspannen, gemütlich zu plaudern oder manchmal bei einer Trainingseinheit einfach nur zu zusehen. Anbei ein paar Eindrücke unseres Hotels in Batong Beach… 
 
Einer der zwei großen Pools 
 
Mein Zimmer… 
 
Ein Teil von Batong Beach 
 
Zugang der Anlage zum Strand 
 
 
 
Und hier ein paar Fotos einer Modern Arnis-Einheit mit Jörg auf „Tatami 3“:
 
 
 
 
Hier weitere gesammelte Werke ….
 
Ob „Muay Thai“ mit Master Jay 
 
oder „Karate“ oder Thai Chi bei Darren .. 
 
es war auf jeden Fall für jeden was dabei!
 
 
Heute Abend fahren wir noch in die Show „Phuket Fantasia“ – eine Art Vergnügungspark mit Show. Wir sind alle schon ganz gespannt! Davor liegen aber noch ein paar Sunden Training.
 
Im Moment genieße ich gerade eine Stunde „Ruhe“ und sehe beim Thai Chi zu (siehe Bildchen oben!). In Gedanken lasse ich die letzten Tage ein wenig Revue passieren.
 
Am 21.10. hatten wir unseren ersten Ausflug zum Beispiel. Was unter das Motto „erlebe ein Abenteuer“ gefallen ist. Am Anfang war alles noch relativ harmlos und entspannt. Mit mehreren Kleinbussen ging es zunächst zur Anlegestelle von dem aus die geplante Tour mit einem eigens für uns angemieteten – großen – Boot starten sollte. Allein der „Hafen“ sowie die dort liegenden Schiffe waren ein Bild für sich – aber wir haben es mit Humor genommen und auch der Gang über eine einfach Holzplanke ist an für sich gar nicht sooo schwer – sofern man von allen Seiten festgehalten wird.
Auch dazu ein paar Fotos…von dem besagten Hafen sowie ein Eindruck der dort liegenden Schiffe 
 
Hier durften wir erst mal warten :) 
 
 
Na .. wo ist es denn? 
 
Und jetzt raten – welches war wohl das Schiff, mit dem wir gefahren sind? Nein, nicht das rechte – das linke! 
 
Auf der mehrstündigen Bootsfahrt (ich meine es müssen so um die zwei Stunden und etwas gewesen sein), haben wir die Gelegenheit des Trainings auf dem Boot genutzt (Matten konnten wir ja mitnehmen – und Platz gab es bis zu einem gewissen Grad auch). Jeder Referent zeigte ein bis zwei Techniken und wir haben diese dann entsprechend nachgemacht – bzw. haben es versucht. Was auf einem doch etwas schwankenden Untergrund gar nicht so einfach ist. Irgendwann – wenn man zum dritten oder vierten Mal am Boden liegt und wieder aufsteht, hat man das Gefühl als wäre man betrunken…
 
Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung!
Das Schiff ankerte – bevor wir die Insel Ko Phi Phi Le ansteuerten – in einer kleinen Bucht, in der jeder Teilnehmer der wollte, zum Schnorcheln gehen konnte. 
 
 
 Die Unterwasserwelt ist schon gigantisch... 
 
 
 
Nach dem Schnorchelausflug ging es dann auf die andere Inselseite – vorbei an berühmten Höhlen (hier gibt es Wandmalereien die über 4.000 Jahre alt sein sollen) und vielen zum Teil seltsam geformten Felsformationen bis wir letztendlich in der Bucht von Ko Phi Phi ankerten.
 
Angekommen hatte die Gruppe – leider nur sehr kurz – die Gelegenheit, die Füsse zu vertreten. Ich habe diese Möglichkeit mit einigen anderen genutzt von der Anlegestelle zum anderen Teil der Bucht zu laufen. Der Sandstrand ist unglaublich schön – und ich kann mir gut vorstellen, dass man hier mit Sicherheit einen Traumurlaub verbringen kann. Das uns dort allerdings von einem Einheimischen etwas „zum Rauchen“ angeboten wurde, hat uns dann doch ziemlich überrascht. Aber vielleicht haben wir das Angebot „Pot, Pot, Pot“ auch falsch verstanden.. man weiß ja nie. 
 
Die Rückfahrt verlief dann relativ ruhig – trotz mittlerweile einsetzenden Monsunregen. Das Anlegemanöver an dem „Hafen“ war dann allerdings wieder Abenteuer pur. Beschreiben kann ich das nicht – ich glaub, so etwas muss man einfach mal selbst erlebt haben. Ich staune über die Ruhe und Gelassenheit der Thais, trotz mancher kritischen Situation die Nerven zu behalten – und notfalls – wenn man nicht dahin kommt mit dem Boot wo man hinwill – einfach die Planke über ein anderes Boot zu legen und die Passagiere sozusagen über ein anderes Boot aussteigen zu lassen. Nichts desto trotz war es für uns alle doch mal was anderes :) 
 

Die letzten Tage in Thailand sind angebrochen – 24.10.07

Kaum zu glauben – die letzten Tage in diesem aufregenden Land sind tatsächlich angebrochen! Heute war noch ein halber Tag mit Training angesetzt – und eigentlich (aber wirklich nur eigentlich!) wollte ich ja nur noch eine Lektion Yoga bei Ulla mitmachen. Ja, damit hatte ich dann auch angefangen – so um 09:30 Uhr – aufgehört habe ich dann tatsächlich so gegen 15:00 Uhr… die Planung sah im Grunde so aus, dass ich nach dem Yoga an den Pool oder ans Meer wollte. Und vielleicht auch mal eine Thai Massage ausprobiere… Aber wie das dann halt immer so ist – erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. 
 
Nach Ulla kamen Michael (Hapkido) und Uwe (Taekwondo) in den Trainingsraum und haben zusammen eine Lektion in Selbstverteidigung gegeben – jeder gemäß seinem Stil, was wirklich hochinteressant ist. Anschließend kam Jörg auf mich zu und fragte, ob ich noch Lust auf eine weitere Lektion „Modern Arnis“ hätte – klar hatte ich! 
 
Zusammen mit Thierry und zwei Thais haben wir bis ca. 13:30 Uhr noch Modern Arnis trainiert – und zu guter Letzt habe ich zusammen mit Adrian die letzte Gelegenheit genutzt eine Shaolin-Kata von Heinz-Jürgen fertig zu erlernen. Um 15:00 Uhr endete dann auch für mich offiziell das Training. 
 
Um 17:00 Uhr begann die Abschlussfeier mit Gala-Dinner, welches im Hotel stattfand. Eigens für dieses Fest wurde das Resteraunt „The Beach“ für uns reserviert und festlich gedeckt. 
 
Nach den offiziellen Danksagungen folgt die Urkundenvergabe – erst an die Trainer, dann wurden noch Urkunden für besondere Leistungen verteilt bis die Teilnehmer selbst an der Reihe waren. Es war ein rundum gelungenes Fest! 
 
 
 
Das Gala Dinner war ein reichhaltiges Buffet 
 
Besonders beeindruckend: die Obstdekoration 
 

Zweiter Ausflug – ein weiteres Highlight dieser Reise – 25.10.07

Am letzten Tag auf Phuket fand nun unser zweiter Ausflug statt. Um 08:00 Uhr morgens wurden wir mit zwei großen Bussen von dem Hotel abgeholt und zu einer Anlegestelle auf dem Festland gefahren.
 Hier ging es dann mit Schnellbooten zu einer kleineren Inselwelt, bei der wir dann jeweils zu zweit in Kanus umstiegen und eine Kanutour durch die Mangrovenwälder und Grotten gemacht haben 
Ein Teil der Gruppe vor der Abfahrt 
 
mit diesen Booten sind wir gefahren Nach der Kanufahrt stiegen wir wieder auf die beiden Schnellboote um und wurden dann zum berühmten „James-Bond-Felsen“ gefahren. Dort war dann erst mal Foto-Session angesagt – sehr zur Belustigung sämtlicher anwesender Touristen! 
 
„James Bond Felsen“ 
 
Idealer Fotoplatz 
 
Auch zum Spaß haben :)
 
 
Nach diesem „anstrengenden“ Teil des Ausflugs wurde die Gruppe per Schnellboote zum Mittagessen auf „Fisherman Island“ gefahren. Eines der wenigen moslemischen Konklaven in Thailand…. Das Mittagessen war hervorragend und die kurze Verschnaufpause hat allen gut getan.
 
Auf der Rückfahrt zu unserer Anlegestelle hat uns der Monsunregen wieder einmal erwischt! Da das Schnellboot keinen „Rundum-Regenschutz“ bietet und wir uns nur notdürftig mit Handtüchern und den Schwimmwesten abdecken konnten, waren wir – als wir dann endlich ankamen – bis auf die Knochen nass.
 
Aber – macht ja nix… es ist ja doch eigentlich warm – oder nicht? Das war auf jeden Fall das erste und einzige Mal, dass ich tatsächlich kurzzeitig gefroren habe –und sogar der Busfahrer statt der Klimaanlage die Heizung eingeschaltet hat. War wahrscheinlich auch für ihn sowas wie eine Premiere – denn wann braucht man in Thailand mal eine Heizung?
 
Die Tour war aber noch nicht zu Ende … mit Bussen wurden wir weiter gefahren zu einem kleinen Naturpark. Hier konnten wir Elefantenreiten, einen Einblick in das Leben der Thais gewinnen und etwas „bummeln“. 
 
 
 
 
Und so geht auch der letzte Tag langsam dem Ende entgegen. Irgendwie ist man schon etwas traurig – hat man jetzt doch das Gefühl, dass man die Zeit gern noch ein Stück zurück drehen möchte – so gut hat es bisher allen gefallen.
 
Aber nein, morgen fliegen wir nach Bangkok zurück und am 27.10. geht es wieder nach Hause…. 
 
Der letzte Abend in Bangtao Beach…. 
 
Was bleibt uns? Eine Menge bunter Fotos – sowohl digital wie auch auf Papier. Adressen, die wieder gesammelt wurden und der Wunsch aller, doch in irgendeiner Form in Kontakt zu bleiben. Nur noch zwei gemeinsame Tage – dann wird sich die Gruppe wieder auflösen und in alle Winde zerstreuen.
 

Bangkok auf der Rückreise – 26.10.07

Am nächsten Tag sind die Koffer gepackt – und die Gruppe wartet ein letztes Mal auf die Busse, die uns zum Phuket-Airport bringen sollen.
 
Gegen Mittag stehen die Busse vor der Tür und so mancher dreht sich noch ein letztes Mal um und guckt schon fast ein bisschen wehmütig zurück.
 
Aber hallo – wir haben doch noch die gemeinsame Zeit auf den Flügen und in Bangkok!
 
Pünktlich startet die Maschine von Phuket und fast ebenso pünktlich landet sie knapp zwei Stunden später in Bangkok. Wiederum werden wir mit Bussen abgeholt – gemeinsam geht es erneut zum Hotel „Century Park Hotel“.
 
Abends sitzt man gemeinsam zusammen und überlegt, was man denn jetzt noch tun könnte. Ein Teil unserer kleineren Gruppe (ja – die „glorreichen Sieben“ bzw. „Neun“ gibt’s noch) – beschließt mit dem Skytrain zu einer großen Shoppingmall zu fahren. Ich sage Euch – das „Centro“ in Oberhausen kommt da nicht mal annähernd von den Ausmaßen heran…
 
Als erstes genießen wir die überdimensional angelegte „Foodmeile“ im fünften Stock. Gefährlich, gefährlich – man bekommt am Eingang eine Art „Kreditkarte“ und kann sich dann sozusagen an den verschiedenen „Futterstellen“ (bei denen es internationale, Thai und chinesische Küche ebenso gibt wie japanische) durch essen und alles ausprobieren – die Rechnung kommt dann – im wahrsten Sinne des Wortes – später.
 
Nichts desto trotz ist Essen gehen hier immer noch günstiger als bei uns. Das muss man mal ganz klar festhalten.
 
Nach dem Essen löst sich die Gruppe in kleinere Grüppchen auf und jeder schlendert durch die verschiedenen Stockwerke. Die ersten Einkäufe werden getätigt, aber aufgrund der Uhrzeit beschließen wir, dass wir die restlichen Einkäufe auf den nächsten Tag verschieben.
 
Timo und einige der anderen Jungs wollen noch zum „Nachtmarkt“ – Heinz-Jürgen und ich beschließen, zurück zum Hotel zu fahren.
So geht ein weiterer Tag dem Ende entgegen und unsere Abreise rückt nun greifbar näher. 
 

Rückreise – 27.10.07 und 28.10.07

Am nächsten Morgen treffe ich die anderen vor dem Frühstücksraum – gemeinsam genießen wir ein letztes Mal das sagenhafte Frühstücksbuffet dieses Hotels.
 
Da die Zimmer bis mittags geräumt sein sollen, beschließe ich meinen Koffer bereits bei der Reception abzugeben und das Zimmer damit frei zu geben. Mit einigen anderen Teilnehmern mache ich mich ein weiteres Mal auf zum „MKG“ – der besagten großen Shoppingmall in Bangkok. Erneut fahre ich mit dem Skytrain – einer hypermodernen Magnetschwebebahn – und dank Heinz-Jürgen und seiner „Einweisung“ vom Abend vorher, finde ich nun fast alles auf Anhieb und kann nun meinerseits die anderen dorthin führen, wo sie auch hinwollen.
 
Von etwa 11:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr halten wir uns in diesem riesigen Gebäudekomplex auf und decken uns mit den restlichen Souvenirs ein. Im Hotel wieder angekommen, sind wir dann doch einigermaßen erschöpft.
 
Bei einem kühlen Getränk und einem kleinen „Snack“ erholt man sich dann aber doch wieder schnell…. Langsam steigt etwas die Aufregung – ob alles gut geht? Oder haben wir erneut eine außerplanmäßige Zwischenlandung irgendwo? Wie ist das Wetter zu Hause?
 
Kurz vor 18:00 Uhr fahren uns die Busse wieder zum Flughafen von Bangkok – und nach dem Einchecken und der notwendigen Sicherheitskontrollen, schlendern wir in Grüppchen durch den Duty-Free-Bereich bis zu unserem Gate.
 
Mit etwas Verspätung können wir dann unsere Maschine nach Colombo besteigen – und starten sogar einigermaßen pünktlich (damit meine ich, dass wir nicht – wie auf der Hinreise – drei Stunden Verspätung haben).
 
In Colombo angekommen haben wir nicht allzu viel Zeit zum Bummeln – müssen allerdings auch nicht hetzen. Dieses Mal klappt die Weiterreise problemlos – was allerdings in Colombo schwerfällt: sich bereits hier von den Budo-Camp-Leuten zu verabschieden die nun noch eine Woche Sri Lanka vor sich haben. Es kullern (zumindest heimlich) bereits erste Tränchen und so mancher seufzt schweren Herzens.
 
Nach dem der Rest der Gruppe durch die letzte Sicherheitskontrolle vor unserem Gate durch ist, bleibt nun nicht mehr viel zu tun, als abzuwarten.
 
Ca. 12 Stunden Flug liegen nun noch vor uns… und das in der Economy Class. Und das in einer Maschine, bei der man nach den ersten drei Stunden wieder feststellen wird, dass die Sitze definitiv für Thais gebaut wurden – aber nicht für Europäer.
 
Und irgendwann nach sechs Stunden weiß man nicht mehr wie man sitzen soll –und irgendwie mit schlafen ist auch nicht viel. Ich nicke immer mal wieder ein, aber spätestens nach zwei Stunden wach ich durch irgendetwas wieder auf. Das Filmprogramm ist langweilig (Harry Potter zum fünften Mal – die anderen Filmchen sind auch nicht besser) – aber ah ja, man hat ja noch ein paar Computerspiele. Nur blöd, dass die Tastatur zum Steuern nicht mehr wirklich funktioniert.
 
Und spätestens wenn der vor einem Sitzende seinen Sitz nach hinten kippt, hat man den Bildschirm fast vor der Nasenspitze – d.h. wenn man Pech hat, schielt man nach so einem Flug auch noch und hat nicht nur ein Rücken- und Knieproblem.
 
Doch auch dieser Flug geht vorüber – und so landen wir pünktlich um 06:30 Uhr in Frankfurt – grau, kalt und Nieselregen erwartet uns hier – und eine Temperatur von gerade mal 7° C.
 Übermüdet stehen wir dann am Gepäckband und hoffen, dass unsere Gepäckstücke alle da sind (was sie auch waren). 
Ein letztes Mal heißt es nun „Abschied nehmen“, von neugewonnen Freunden und Bekannten. Für diejenigen, die das erste Mal an einem Budo-Camp teilgenommen haben, steht jetzt schon fest: „das machen wir wieder“.
 Und ich denke, für die anderen war es wieder eine Bestätigung, ein solches Camp erneut mit zu machen lohne sich auf jeden Fall. 
 

FAZIT

Würde ich nochmals an einem Budo-Camp teilnehmen? Die Antwort lautet eindeutig „JA“ – mit mehrfacher Betonung!
 
UND: es wäre mir dann auch völlig egal, wo es stattfindet. Hauptsache an einem schönen sonnigen Ort mit Sand und Meer und so….
 
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die unterschiedlichsten Trainingslektionen und Lehrer kennen zu lernen. Auch wenn es so manches Mal etwas schmerzhaft (danke, Leo – ich habe gerade bei Dir gelernt, dass es noch mehr Atemi-Punkte gibt, als ich dachte! J) war –und die blauen Flecken nicht ausblieben, ich zudem so manches Mal doch einsehen musste, dass man mit vierzig wirklich nicht mehr so beweglich ist wie mit zwanzig – doch, doch, doch… das war es auf alle Fälle wert!
 
Ich hoffe und wünsche mir, dass ich den Kontakt zu den anderen Teilnehmern noch lange aufrecht erhalten kann und ich den einen oder anderen auf einem Seminar oder in einem weiteren Budo-Camp wieder sehen werde. 
 
Natürlich sind auch alle bei uns im „BUSHIKAN“ immer herzlich willkommen – und wer weiß, vielleicht ergibt sich doch der eine oder andere symbiotische Effekt. 
 
Doch nicht nur das Budo-Camp selbst ist natürlich ein Highlight gewesen – Thailand ist auf jeden Fall eine Reise wert! Mir selbst liegt Bangkok nicht unbedingt – aber ich mag solche Metropolen allgemein nicht zu sehr – da wuseln mir einfach zu viele Leute rum. 
 
Doch Phuket bzw. Bangtao Beach ist einfach superschön. Trotz Regenzeit hatten wir genügend Gelegenheiten diesen Teil Thailands kennen und schätzen zu lernen. Vor allem die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Thais ist wirklich enorm. 
 
Zu beachten hier: ebenso wie in allen anderen Ländern dieser Welt, darf man nicht vergessen, dass man hier Gast ist und sich auch als solcher benehmen sollte. 
 
Reiseführer, wie der von „Marco Polo“ sind hier sicher immer sehr hilfreich und kann ich wirklich nur empfehlen. Vor allem, weil in diesen professionellen Büchern nicht nur die Highlights des Landes dargestellt werden, sondern auch extra Seiten vorhanden sind mit den „Do’s“ und „Don’t do“ – allgemeine Verhaltensregeln. 
 
Für weitere Fragen – oder wer weitere Fotos sehen möchte – ich stehe gerne zur Verfügung! 
 
Sonja Klimke
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Tel: 0172 – 709 5069 
 
* Quelle: Marco Polo – Reiseführer Thailand
  
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