Bushikai

 

 

Die Bushikai ist ein Zusammenschluss von Meistern "altjapanischer" Kampfkünste, die sich als "Bruderschaft" versteht. Die Mitglieder dieser Bruderschaft sind Meister der unterschiedlichsten Kampfkunstdisziplinen. Nach außen hin werden sie durch den "Shoya" repräsentiert. Der Shoya ist der Sprecher der Bruderschaft und wird jährlich neu gewählt.

Die Bushikai wurde 1995 von Meistern der Kampfkünste mit dem Zweck gegründet, historische, altjapanische Kampfkünste wieder zu beleben und sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Neben dem Studium historischer Quellen, steht das eigene Lernen im Vordergrund. Viele der heute bekannten Kampfsportarten basieren auf alten Kampfkünsten. Um diese alten Künste wieder in ihrer reinen Form zu erkennen und sie von sportlichen Zutaten zu befreien, ist der Einstieg in alte Quellen und Überlieferungen notwendig.

Viele, heute noch vorhandene Aufzeichnungen alter Meister, sind im Geiste ihrer Zeit verfasst. Gesellschaftliche, kulturelle und historische Hintergründe müssen bei der Findung der "Wahrheit" nicht nur berücksichtigt werden, sie müssen auch gelebt werden. Die Vertrautheit mit diesen Grundlagen, die sich im Zen genauso finden, wie im Shinto oder im Buddhismus, die aber auch ihren Ausdruck im Bushido haben, sind Voraussetzungen um die alten Künste zu verstehen.

Da sich die Recherchen in den alten Ryû oft über Jahre erstrecken können, ist die Bushikai nicht als Club oder Verein zu verstehen. Sie fordert von ihren Mitgliedern den höchstmöglichen Einsatz. Daher ist die Mitgliedschaft in dieser Bruderschaft auf Lebenszeit angelegt. Die Mitglieder bzw. die Zusammensetzung der Bushikai ist nur dem Shoya und den Mitgliedern bekannt.

Der derzeitige Shoya ist Marcus Bartsch.

 

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