Facebook

Find us on Facebook

AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Am 13. & 14. Oktober 2012 besuchten Sensei Wojciech Plichta, Sensei Said Omar Rogh und Sempai Halit Göc das Marburger Dojo, unter der Leitung von Renshi Oliver Merten, um an einem aussergewöhnlichen Lehrgang mit Matthias Persson und Jimmy Söl teilzunehmen. An dieser Stelle richtet sich unsere Dank an Oliver Merten und seinem Team, der die Teilnahme an einem derart umfangreichen und pragmatischen Seminar mit den renomierten schwedischen Referenten ermöglichte und natürlich auch mit einer rundum guten Bewirtung für die nötige Stärkung in den Pausen sorgte.
 
Ausgebucht wie immer veranstaltete das Marburger Dojo in diesem Herbst den AMOKtober. Unter diesem Motto trafen sich die Teilnehmer in der hessischen Universitätsstadt, um sich zwei Tage lang mit den verschiedenen Aspekten des Messerkampfes und der Verteidigung gegen Messerattacken zu beschäftigen.
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Zu diesem Zweck hatte der Marburger Dojoleiter Oliver Merten den Schweden Mattias Persson
mit seinem Partner Jimmy Sjökvist eingeladen.
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Mattias Persson ist das ganze Jahr über auf Reisen, um AMOK! zu
propagieren – ein von Tom Sotis entwickeltes Konzept zum Umgang vor Allem mit bewaffneten Angriffen.
 
Dieser Aufgabe stellt sich AMOK! mit schnörkelloser Konsequenz,
die sich bereits in dem auf den ersten Blick irritierenden Namen niederschlägt.
Das malaiische Wort Amok bedeutet in der Übersetzung schlicht Wut und wird im ursprünglichen Kontext
im Zusammenhang mit dem äußerst aggressiven Gewaltausbruchs eines Menschen verwendet.
Und um nichts anderes geht es bei einem bewaffneten Angriff – was könnte also näher liegen,
als das ganze Kampfkonzept schon so zu nennen.
 
Während sich viele Kampfkünste gerade dem Thema Messer häufig von einer eher theoretischen Seite
aus nähern und ein Technikrepertoire anbieten, was oftmals fern jeder Realität ist,
geht AMOK! die Angelegenheit äußerst pragmatisch an: Sparring, Sparring, Sparring.
 
Schnell zeigen sich hierbei dann die eigentlichen Problemstellungen bewaffneter Auseinandersetzungen.
Darauf wird nachfolgend konkret eingegangen und entsprechende Bewegungsmuster werden geschult,
um anschließend – logisch – wieder zum Sparring zurückzukehren.
 
Definitiv eine schweißtreibende und Hämatomfördernde Angelegenheit.
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einem gemeinsamen Abendessen für die
Frühangereisten am Freitag Abend in der Turmstube einer 750 Jahre alten Burg und – wie immer – einer
Stadtführung am Samstag Vormittag für diejenigen Gäste, die das erste Mal in Marburg waren.
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Außerdem gab es natürlich die obligatorisch Party am Samstag Abend, bei der
die Teilnehmer dieses Mal entsprechend der Jahreszeit bei
Schweinebraten in Weinsoße mit Klößen und Rotkraut wieder zu Kräften kamen.
Eine angemessene Menge an Alkoholika stand selbstverständlich auch zur Verfügung!
Hier einige Eindrücke des Seminars, bei dem neben aller notwendigen
Härte auch – wie in Marburg üblich – der Spaß nie zu kurz kam:
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
Besonders freute den Ausrichter, dass auch einer der Referenten des diesjährigen Marburger Frühlings
an dem Seminar teilnahm. Achim Möller aus Berlin ist stets ein gerngesehener Gast in Marburg.
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
Mit welchem Engagement der mittlerweile 72jährige ein Mammutprogramm wie das in Marburg durchzieht
(von Tempo und Durchsetzungsfähigkeit ganz zu schweigen), sollte definitiv jedem Jüngeren als Beispiel dienen.
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
AMOK! – Knifefighting & Combatives
 
Das Marburger Dojo dankt seinen Gastinstruktoren für die Unterstützung:
Matthias Persson und Jimmy Sjökvist aus Schweden
 
Quelle: Nippon Jiu Jitsu Marburg